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Ziele

Die Hauptüberlegung der MB-Reha-Südbaden-Konzeption ist folgende: Die Rehabilitation eines Menschen dient der Wiederherstellung/Erhöhung seiner Gesamt-Lebensqualität, wozu insbesondere die Wiedereingliederung in unser soziales und damit - im erwerbsfähigen Alter - auch berufliches Leben gehört. Der Aufenthalt in einer Rehabilitations-Institution muss daher zweierlei Zielsetzungen erfüllen: Wiederherstellung und Erhalt eines langfristigen Gesundheitserlebens genau so wie die Reintegration in ein soziales / erwerbstätiges Leben.

Ein Mensch in einer Rehabilitationsklinik ist also zum einen in der Rolle eines Patienten, dem das Klinikpersonal insbesondere auf dem Weg zu verbesserter Gesundheit zur Seite steht. Schritt für Schritt mit dem Gesundungsprozess (medizinischen Rehabilitationsprozess) wird der Blick auf die außerklinische Zukunft frei, insbesondere auf die familiäre und erwerbstätige Zukunft. In Fragen des Berufs können sich Unklarheiten, Ängste und Hoffnungen ergeben haben, die die Eigenverantwortlichkeit und Motivation des Menschen (der nicht nur Klinik-Patient oder passiv Betroffener, sondern vor allem aktiv Beteiligter! ist) hin zum Wiedereingliederungsziel einschränken können.

Grundlegende Ziele von MB-Reha Südbaden

1. Nahtloser Übergang zu Handlungen/ Maßnahmen beruflicher Reintegration

2. Aktive Stärkung der berufsbezogenen Selbstkompetenz jedes Klienten

3. Erhaltung bestehender Arbeitsplätze von Reha-Patienten bzw. Finden gesunder Berufsalternativen

Reha-Patienten können bestehende Chancen des beruflichen Wiedereinstiegs oftmals nicht erkennen, geschweige denn aktiv nutzen. Dies hängt sowohl mit ihrem mangelnden Wissen über die vorhandenen Möglichkeiten zusammen als auch mit ihrem mangelnden Zutrauen in die eigene Leistungs- und Handlungsfähigkeit. Berufsbezogene Unklarheiten, Ängste und Hoffnungen sorgen oftmals dafür, dass die Eigenverantwortlichkeit und Motivation des Menschen (der nicht nur Klinik-Patient oder passiv Betroffener, sondern vor allem aktiv Beteiligter! ist) hin zum Wiedereingliederungsziel deutlich eingeschränkt ist.
Um solche Einschränkungen zu lösen oder zu verhindern klärt, unterstützt und motiviert ein außerklinischer Experte in beruflich-sozialen Fragestellungen (der Berufscoach) die beteiligten Menschen und ergänzt so klinikinterne therapeutische Prozesse.

Die Aktivitäten des Berufscoaches dienen dem Ziel,

den beruflichen Hilfebedarf der Patienten frühzeitig zu erkennen und zeitnahe berufsfördernde Handlungsschritte bereits während und bis zu 1 Jahr nach dem Klinikaufenthalt zu initiieren und zu begleiten

die berufsbezogene Motivation und Eigenverantwortung der Patienten zu stärken

die eigenständige Initiierung sinnvoller berufsfördernder Maßnahmen der Patienten zu unterstützen

eine arbeitsplatz- und gesundheitsorientierte Kommunikation zwischen Patient und Arbeitgeber zu fördern

reintegrationsfördernde Kontakte, Informationen und Kompetenzen weiterzugeben